2. PG – Werte
Februar 20, 2019
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1. PG – Design

Beim Hausbau ist ein guter Entwurf eine Voraussetzung für ein gelungenes Ergebnis. Aber wie ist es in unserem Leben. Gibt es einen Plan? Wenn ja, wer entwirft ihn oder hat ihn entworfen?

Wie oft beginnen Karrieren mit einem Zufall und enden im Desaster? Es kann auch gut laufen, aber prinzipiell gilt: Wenn man nicht weiß wohin man will, muss man sich nicht wundern, irgendwo rauszukommen, wo man nicht hinwollte.

Durch Erziehung und Schule lernen wir von klein auf zu bewerten, was richtig ist und was falsch. Wir lernen, in Konzepten zu denken, die zum Teil weder mit der Realität, noch mit uns selbst etwas zu tun haben.

Die wichtigeren Fragen sind doch:

Wonach treffen wir unsere Entscheidungen? Woran orientieren wir uns? Wie gestalten wir ein Leben, das funktioniert? Und wie ein Leben, das zu uns passt? Woran erkennen wir, ob es zu uns passt? Was sind die Kriterien für Erfolg? Wann bin ich erfüllt und glücklich?

Das PG- Interview ist ein Gespräch, in dem es um diese essentiellen, tiefgreifenden Fragen geht.

Aus diesen Interviews kristallisieren sich die echten, die tatsächlichen Wünsche, die die Basis für erfolgversprechende, zukünftige Projekte und Entscheidungen sind.

Es werden offene Fragen gestellt, die uns anregen, das Leben gegen das Licht zu halten und es zu hinterfragen. Die Kunst ist es, neugierig zu sein und zu bleiben, auch wenn die Antwort nicht direkt auftaucht, was meist der Fall ist, wenn man der Wahrheit näher kommt.

Bei der Frage, was ich wirklich will, berühren wir unwillkürlich zwei Aspekte: 1. Was will ich? Und 2. Was halte ich für möglich.

Diese muss man voneinander trennen. Kinder tun das noch. Wenn ein Kind ein Eis möchte und darum bettelt, ist es ihm egal, wo es herkommt, ob es gerade passt oder ob Geld dafür da ist.

Die Fähigkeit zu sagen, was wir wirklich wollen, kommt uns beim erwachsen werden abhanden. Mit unserer limitierten Sicht auf das Leben wagen wir nur noch, uns Dinge zu wünschen, die realistisch und vernünftig erscheinen.

Als wir klein waren, hatten wir eigentlich ein gutes Gespür dafür, was uns gut tut, aber überlieferte Glaubenssätze haben uns kontinuierlich unsere ursprüngliche Klarheit genommen.

Irgendwann akzeptiert ein Kind die Sätze der Eltern, wie: „Das Leben ist hart.“ „Das Leben ist kein Wunschkonzert.“ „Nur bestimmte Leute können erfolgreich sein.“ „Du kannst das nicht.“ „Du bist nicht gut genug.“ „Geld ist böse.“ u.s.w.

Diese Sätze sind so subtil in uns verankert, dass sie uns gar nicht mehr auffallen. Sie bestimmen aber unser Leben, und folglich trifft die Angst die meisten unserer Entscheidungen. Angst Nr. 1 ist, kein Geld mehr zu haben, wenn man einen neuen Weg einschlagen würde. Angst Nr. 2, nicht mehr geliebt oder verlassen zu werden, wenn man das tut, was man am liebsten tun würde. Der Weg, sich aus dieser Enge zu befreien, geht über das Bewusstwerden. Die innere Wahrheit zu erkennen ist der erste Schritt. Der Zugang zu unseren tiefsten Wünschen und kühnsten Ideen ist das Licht am Ende des Tunnels. Das Herz ist weise und weiß genau was wir brauchen. Leider hören wir kaum darauf. Es wird übertönt vom Verstand, der sich aufspielt, als wisse er genau, wie es geht. Wie wenig er weiß, erkennen wir daran, dass wir nicht wirklich zufrieden sind. Erst in Krisensituationen, wenn wir nicht mehr weiter wissen, bleibt uns oft nichts mehr anderes übrig, als auf unser Herz zu hören.

Im PG-Interview, (einem sehr respektvollen neugierigen, wertfreien Zuhören) geben wir dem Herzen eine Stimme. Wenn das Herz spricht, funkeln die Augen. Nicht umsonst nennt man sie die Fenster zur Seele. Kurze Blitzlichter verraten, was wir wirklich wollen, mehr noch: Wonach wir uns zutiefst sehnen. Wer den Mut hat, diese Impulse in seinen Lebensentwurf einfließen zu lassen, wird näher an sein Glück heranrücken. Erfüllung im Leben kommt dadurch, dass man sich traut zu leben, was man sich kaum zu träumen wagt. Wahre Lebensfreude kommt dadurch, dass man Ziele erreicht, die im Einklang mit dem Herzen sind.

Im PG-Interview baut sich aus den Puzzleteilen unserer Ideen und Herzenswünsche ein großes Bild auf, welches die Grundlage für die sogenannten „Seed Projekts“ ist. Kleine Projekte, die wir auf Basis unserer Wünsche entwerfen, planen und umsetzen.

In der PG- Designer Phase stellen wir verschiedene Szenarien auf, die das herkömmliche „Entweder- Oder- Denken“ übersteigen. Und so tun sich plötzlich ungeahnte Möglichkeiten auf, wie sich unser Traum realisieren lässt.

 

 

 

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